Bankenbericht zeigt: Wirtschaft in Rostock nicht vernachlässigen

Überrascht zeigen sich der Fraktionsvorsitzende Daniel Peters und der wirtschaftspolitische Sprecher der Rostocker CDU-Bürgerschaftsfraktion Dr. Helmut Schmidt über den aktuellen Branchenreport der Norddeutschen Landesbank (NordLB):

„Der Report weist aus, dass die Wirtschaftsmacht des Landes in Westmecklenburg und nicht mehr in Rostock zu verorten ist. Zwar ist die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Hansestadt überaus erfreulich, aber Wirtschaftspolitik muss zukünftige Entwicklungen im Auge haben und darf sich nicht nur über Erfolge freuen“, so Daniel Peters.

Der Branchenreport zeige, dass sich zwar in Rostock größere Industrieunternehmen angesiedelt hätten und auch erfolgreich arbeiten, jedoch habe Westmecklenburg einen breiteren industriellen Besatz mit kleineren und mittelständischen Unternehmen.

„Wir haben in Rostock keinen Grund pessimistisch zu sein, dennoch offenbart der Report, dass weiter alle Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Wirtschaftsstandort Rostock attraktiver zu machen, insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen. Dazu gehören ein kluges, mit den Umlandgemeinden abgestimmtes Flächenmanagement, eine gemeinsame Wirtschaftsförderpolitik mit dem Umland, eine digitale Agenda mit dem schnellsten Internet in Gewerbe- und Industriegebieten, der immer noch notwendige Bürokratieabbau und vor allem ein wirtschaftsfreundliches Klima. Letzteres hat nicht zuletzt durch eine fragwürdige Vergabepolitik im Wohnungsbau und einem allgemeinen Trend zur Kommunalisierung wirtschaftlicher Betätigungsfelder, die in direkter Konkurrenz zur Privatwirtschaft stehen, in den letzten Monaten gelitten“, so Dr. Helmut Schmidt abschließend.

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